Hallo, ich bin Stefanie
Ich schenke Raum, höre zu, nehme wahr und bleibe.
22 Jahre habe ich als Therapeutin in der Neurorehabilitation körperlich fest zu- und anpacken müssen, um Menschen wieder zum Gehen und Stehen zu bringen. Heute halte ich als Mentorin und Coach den Raum, damit sie es selbst tun.
Ich wünsche mir von Herzen, dass Menschen in ihrer ganzen Würde gesehen werden – frei von Lasten alter Traumen oder Ängsten und dem Druck, kämpfen zu müssen.
Ich habe viele Jahre im Helfen, Geben und Leisten gearbeitet. In der Reha haben wir zum Teil zu dritt einen Menschen aufgerichtet und ins Stehen gebracht. Da war körperliches Anpacken notwendig – und ich habe früh erlebt: Wenn ich mich einbringe, anpacke und leiste, kann sich beim anderen etwas verändern.
Diese Haltung hat sich über die Jahre immer mehr gewandelt. Heute weiß ich: Ich bin nicht verantwortlich für das Wohl oder den Weg eines anderen Menschen.
Ich bringe von Herzen gerne alles ein, was mir möglich ist – meine Erfahrung, mein Wissen, meine Wahrnehmung und meine Begleitung. Doch den eigenen Schritt zu setzen, eine Entscheidung zu treffen und sich wirklich in Bewegung zu bringen, liegt beim anderen.
Ich begleite mit Leidenschaft, unterstütze von Herzen, denke mit und gebe wertvolle Impulse. Gehen muss jeder seinen Weg selbst.

Mein Weg
Vier Stationen, und jede hat etwas mitgenommen
Ich nenne hier keine Jahreszahlen. Was zählt, ist nicht wie lange, sondern was ich dabei verstanden habe und jetzt von Herzen weitergebe.
Physiotherapie, Akutneurologie
Schon in der Ausbildung war klar, dass ich in die Neurologie gehen wollte, weil mich die Komplexität so gereizt hat. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma und ähnliche Krankheitsbilder sind sehr herausfordernd zu behandeln, und genau das war der Reiz. Es war meine erste Begegnung damit, dass hinter diesen Symptomen ein Mensch steckt.
Leitungsfunktionen und Supervisionen
Große und kleine Teams, in Deutschland, England und der Schweiz.
So oft musste ich beobachten, wie Führungskräfte auf Fehler, Kritik und Mangeldenken ausgerichtet waren – oft flossen Tränen und Menschen wurden verletzt. Es war sicher gut gemeint, um Therapeuten und Mitarbeiter weiterzubringen. Im Grunde liegt dahinter jedoch eher eine Entmutigung als alles andere.
Bei mir lag der Fokus immer schon auf meiner Wahrnehmung von Stärken, Potential, Möglichkeiten und Lösungen im Gegenüber. Es entstand eine gleichwertige, humorvolle Zusammenarbeit – als Basis für leichtes Lernen und sinnvolle Veränderung.
Craniosacral-Therapie und Somatic Experiencing (SE) nach Peter Levine
Der Körper und seine Zusammenhänge haben mich immer schon fasziniert. Mit Sanftheit dem Körper begegnen und mit Liebe die Gesundheit unterstützen. Die Cranio und SE haben mir ein ganz neues Feld eröffnet, wie Körper, Seele, Geist und Emotionen funktionieren. Und ich fand Klarheit über die Zusammenhänge von Nervensystem, Erfahrungen und Traumen – und wie sie achtsam über den Körper gelöst werden können.
Diplom-Coach und Heilerausbildung
Dort durfte ich zum einen erkennen, wie Menschen ticken und was den menschlichen Körper beeinflusst. Und zum anderen meine Hellsinne wieder auferwecken und die interessante und behutsame Welt von Energie, Sensitivität und Medialität kennenlernen. Ich habe erkannt, dass Leistung nicht immer die Antwort ist.
Warum ich gegangen bin
Kein Aufgeben.
Ich bin gegangen, weil ich irgendwann erkannt habe, dass mein Umfeld nicht mehr zu mir, meiner Haltung und meiner Art zu arbeiten gepasst hat.
Die entscheidende Frage war für mich nicht mehr: Habe ich aufgegeben?
Sondern vielmehr: Ist das überhaupt noch das Feld, in dem ich in meinem vollen Maß wirken kann?
Mein Weg in die Selbstständigkeit war deshalb kein Scheitern und keine Flucht. Es war ein Ja zu mir selbst. Ein Ja zu meiner Art zu arbeiten, zu meinen Werten und zu dem Raum, den ich brauche, um das einzubringen, was wirklich in mir steckt.
Heute weiß ich auch: Es ist nicht meine Aufgabe, auf alles eine Antwort zu haben oder für alles zuständig zu sein.
Ich kenne meine Grenzen. Ich weiß, wo meine Verantwortung beginnt – und wo sie endet. Und ich weiß immer klarer, in welchen Räumen ich wirklich etwas bewirken kann.
Wie ich wirke
Durch mein Sein.
Ich wirke nicht nur durch das, was ich sage oder tue, sondern vor allem durch die Art, wie ich einem Menschen begegne.
Durch Präsenz. Durch Ruhe. Durch Offenheit. Durch die Erfahrung, die ich mitbringe – beruflich und persönlich.
Menschen spüren, dass da etwas ist. Nicht, weil ich laut auftrete oder mich in den Vordergrund stelle, sondern weil ich bei mir bin. Weil ich meinen eigenen Weg gegangen bin und nicht nur aus Wissen spreche, sondern aus gelebter Erfahrung.
Ich fühle mich heute wohl mit mir selbst. Und vielleicht entsteht genau dadurch auch für andere die Möglichkeit zu erkennen: Freiheit beginnt nicht erst dann, wenn im Außen alles stimmt.
Ich wirke mit Humor.
Mit Geschichten aus meinem eigenen Leben.
Mit meiner Erfahrung.
Mit meiner Präsenz.
Und mit allem, was mein eigener Lebensweg mir bisher gezeigt hat.
Meine Haltung
Ich sehe den Menschen, nicht das Krankheitsbild oder die Symptome.
Bei einem Dirigenten mit starker Ataxie habe ich nicht zuerst die Einschränkung gesehen, sondern den Dirigenten. Bei einem Menschen mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma nicht nur den verletzten Körper, sondern den Menschen, der noch immer da war.
Für mich spielt es keine Rolle, welchen Titel jemand trägt, welchen Beruf er ausübt oder welchen Status er hat. Ob Papst oder Pflegekraft – der Wert und die Würde eines Menschen sind für mich dieselben.
Diese Gleichwertigkeit prägt meine Arbeit bis heute.
Mich berührt es besonders, wenn Menschen bereit sind, in sich selbst zu investieren und Verantwortung für ihren Weg zu übernehmen. Dann entsteht echte Entwicklung.
Ich begleite, unterstütze, ermutige und gebe Impulse. Doch irgendwann darf ich seinlassen – weil der andere erkannt hat: Der eigene Weg kann nur selbst gegangen werden.
Dein nächster Schritt
Deine Gesundheit ist jetzt.
Wir schauen ganz ohne Druck und in Ruhe auf Augenhöhe, wo Du gerade stehst – oder Du startest erst einmal für Dich allein.
Ohne Druck
Kein Verkaufsgespräch. Wenn Du danach lieber allein weitergehst, ist das ein gutes Ergebnis.
Bewertungsfrei
Du musst nichts vorbereiten, nichts erklären und nichts richtig machen.
Auf Augenhöhe
Wir finden auch heraus, ob ich die Richtige für Dich bin. Diese Frage stelle ich mir genauso.
